Premiere: Mein erstes Konzert in Dessau


Gestern war es nun soweit, nach zwei Jahren in Dessau habe ich mir erstmals einen samstäglichen Konzertabend gegönnt. Dass das nicht schon eher passiert ist, schiebe ich darauf, dass sonst in Dessau eigentlich keine für mich interessanten Konzerte stattfinden… Aber am 27.10. beehrte überraschenderweise die Electropop-Band Melotron (dem ein oder anderen eventuell durch den Auftritt beim Bundesvision Song Contest bekannt) den Dessauer Beatclub. Ich erinnerte mich an meine Jugend, damals 1998 als ich Melotron das erste Mal live sah… ;)
Ich möchte sagen, es herrschte eine familiäre Atmosphäre im Beatclub (wo ich vorher auch noch nicht war…) – es waren keine 100 Leute da, vielleicht 80 wenn’s hoch kommt, aber das ist wohl auch schon eher großzügig geschätzt. Als Support waren Head-Less am Start, wie sich später herausstellen sollte, dauerte ihr Auftritt länger als der des Hauptacts… Die Musik war nicht schlecht, aber ich war halt doch in erster Linie wegen Melotron da… Sänger Andy Krüger sprang gewohnt peppig über die Bühne, äußerte dann auch nach dem etwa fünften Song, dass sie geschafft wären und ob wir nicht eigentlich alle lieber an die Bar wollen. Ein Lied gabs aber doch noch und es wäre sogar noch weiter gegangen, aber dann versagt die Technik – was bei Bands, die nicht wirklich live spielen können, durchaus ein Problem darstellt… Und schwupp war das Konzert zu Ende. Die Band verabschiedete sich mit “vielen Dank Dessau, wir sehen uns in einer halben Stunde an der Bar” und weg waren sie.
Es war mittlerweile halb eins und ich verließ den Beatclub…

Melotron

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Neues von der Bahn


Dieser Eintrag ist Teil 6 von 9 der Serie Unterwegs.

Gestern (als ich nach dem jährlichen Ring*Con-Wochenende wieder nach Dessau reiste – mehr dazu demnächst) machte die Bahn ihrem Ruf wieder alle Ehre, diesmal zu erleben am Hauptbahnhof Fulda. Ein ICE aus Berlin war bereits lässige zwei Stunden verspätet, dennoch gab es seitens der Bahn nur die dürftige Aussage, dass der Zug auf unbestimmte Zeit verspätet sei. Kann es denn ernsthaft sein, dass man nach zwei Stunden keine präzise Aussage machen kann was eigentlich los ist bzw. wie lange das Ganze noch dauert?! Ist der ICE womöglich einfach verschwunden?
Abgesehen davon, dass eigentlich jeder ICE mit geänderter Wagenreihung verkehrte, fehlte meinem zusätzlich ein ganzer Zugteil, was dazu führte, dass man wegen Überfüllung schon kaum einsteigen konnte. Den Leuten, die eine Sitzplatzreservierung in einem Wagen des besagten Zugteils hatten, begegnete der Zugbegleiter mit den Worten, dass das Pech wäre, der Wagen xy wäre heute halt nicht dabei. Das nenn ich doch mal Service!

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Welch eine Schande…


Die All Blacks sind im Viertelfinale der Rugby WM ausgeschieden. Da fehlen mir die Worte.

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